
Ihre Gastgeberin
Joana Hauff, Chief Transformation Officer, Thieme
Der Thieme Talk ist ein Angebot der Thieme Gruppe zum übergreifenden Austausch über relevante Querschnittsthemen in Medizin und Gesundheitswesen.

Wir bieten Vertreter*innen aus Wissenschaft, Gesundheitsversorgung, Politik und Medien eine interdisziplinäre, unabhängige Gesprächsplattform. Die Themen sind bewusst breit gewählt und werden auf einer Metaebene diskutiert. Das Veranstaltungsformat ermöglicht auch jenseits des Sachthemas einen informellen und intensiven Gedankenaustausch zwischen Referent*innen und Gästen.
Wissen ist die beste Medizin - Warum müssen wir in Gesundheitskompetenz investieren?


Wissen ist nur dann die beste Medizin, wenn es die Menschen erreicht, Orientierung gibt und Entscheidungen erleichtert – das wurde beim Thieme Talk am 11.11.2025 im China Club in Berlin klar.
Auch Bundesgesundheitsministerin Nina Warken ist Gesundheitskompetenz ein Anliegen. In ihrem Impulsvortrag betonte sie, wie wichtig verlässliche Informationen und der Kampf gegen Desinformation seien.
Bei allen Expert*innen auf dem Podium herrschte Einigkeit: Gesundheitskompetenz muss gestärkt werden. Die nötigen Informationen sind zwar bekannt – aber die Menschen können sie schwer einordnen und anwenden oder finden sich in unserem komplexen Gesundheitssystem nicht zurecht. Das kostet vor allem Patient*innen Kraft, Nerven und Ressourcen. Deshalb forderten viele Expert*innen eine radikale Vereinfachung des Systems: Klarere Wege, weniger Bürokratie, standardisierte Erstkontakte, verständliche Sprache.
Eine weitere zentrale Botschaft des Abends: Gesundheitskompetenz entsteht auch im Gespräch und durch Beziehung. Viele Ärzt*innen und Pflegekräfte wünschen sich mehr Zeit für die sogenannte sprechende Medizin: zuhören, erklären, begleitet entscheiden. Im Talk wurde auch deutlich, dass verlässliche digitale Angebote und KI zum Gamechanger werden können, wenn es darum geht, Patient*innen Orientierung zu bieten und nach ihren Bedürfnissen durch die Versorgung zu begleiten.
Der Abend in Berlin hat gezeigt: Die Energie, etwas zu verändern, ist da. Was es braucht, ist Mut, Neues zu wagen und Dinge pragmatisch anzugehen. Es lohnt sich – für alle im Gesundheitswesen.


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