Ärztinnen und Ärzte müssen sich im Versorgungsprozess immer wieder festlegen: auf Befunde, Diagnosen und Therapien – oft unter hohem Zeitdruck. Um Entscheidungen abzusichern, kann der schnelle Abgleich mit gesicherten Fachinformationen wertvoll sein, beispielsweise mit Differenzialdiagnosen oder Arzneimittelinformationen. Das KIS ist das führende System im Klinikbetrieb. Hier werden Daten von Patientinnen und Patienten gebündelt und stehen allen am klinischen Versorgungsprozess Beteiligten zur Verfügung. Dedalus HealthCare hat in seinem Klinikinformationssystem „ORBIS“ für patientenbezogene Fragestellungen den AI-gesteuerten Chatbot „ORBIS Buddy“ integriert.
Verlässliche Antworten auf medizinische Fachfragen
Für verlässliche Antworten auf medizinische Fachfragen integriert Dedalus HealthCare „Thieme AI“ in „ORBIS Buddy“. Damit bekommen Anwendende die Möglichkeit, in Sekundenschnelle klare, leitlinienbasierte Antworten abzurufen – und dies während sie im KIS die Patientenakte einsehen und ohne dabei die Anwendung wechseln zu müssen. Die AI-generierten Antworten basieren ausschließlich auf den qualitätsgesicherten, auf fachlicher Expertise beruhenden medizinischen Fachinhalten von Thieme, die in der medizinischen Wissensdatenbank „eRef“ gebündelt zur Verfügung stehen. Die in den Chat-Antworten angegebenen Quellenangaben stellen jederzeit Transparenz über den Kontext her. Nutzende kommen von der Quellenangabe mit einem Klick auf die Originalinhalte in der „eRef“ und können sich vertiefend informieren, sofern ihre Kliniken eine entsprechende Lizenz erworben haben.
Verfügbar unmittelbar im Versorgungsprozess
„Mit dieser Kooperation schaffen wir einen weiteren wichtigen Schritt hin zu besseren Entscheidungen und mehr Sicherheit im Diagnose- und Behandlungsprozess“, freut sich Miriam Hundhammer, Senior Director Clinical Decision Support bei Thieme. „Ärztinnen und Ärzte, die mit ‚ORBIS‛ arbeiten, bekommen zuverlässige Antworten auf ihre konkreten fachlichen Fragen dort, wo sie alle Patientendaten im Blick haben – ganz ohne Systemwechsel“, erklärt sie. Davon können künftig tausende medizinische Fachleute in mehreren hundert Kliniken, die heute mit „ORBIS“ arbeiten, profitieren.