Virtual Reality macht es möglich, ein realistisches Lernumfeld zu schaffen, in dem Nutzer*innen Situationen am Krankenbett realitätsnah erlernen, trainieren und simulieren können. In Studien konnte nachgewiesen werden, dass diese Form des Lernens die Lerneffekte verbessert und damit mittelfristig die Patient*innensicherheit erhöht. Das ist besonders für die Pflegeausbildung relevant, in der es darauf ankommt, eine große Anzahl an Nachwuchskräften verlässlich und praxisnah auszubilden. Auf Basis des umfangreichen, evidenzbasierten Thieme Contents soll der theoretische Wissenserwerb nun mit Hilfe der VR-Technologie durch praxisnahe Trainingssituationen ergänzt werden.
„Mit dem innovativen Ansatz von VIREED wollen wir uns zunächst auf die Pflege fokussieren und dort eine Lücke zwischen Theorie und Praxis schließen. Die VR-Technologie macht es möglich, insbesondere auch in Zeiten des Fachkräftemangels für viele Pflege-Auszubildende gleichzeitig eine qualitativ hochwertige Ausbildung sicherzustellen“, betont Benjamin Hebborn, Senior Vice President Future Learning bei Thieme und ab sofort gemeinsam mit dem VIREED-Gründer Nick Wiese Geschäftsführer des Startups. „Wir sehen es als eine große Chance an, dass wir unsere innovativen Konzepte für medizinische Simulationen und immersives Lernen, die wir bereits für die notfallmedizinische Ausbildung im Medizinstudium im Einsatz haben, jetzt bei und mit Thieme weiterentwickeln können – dem marktführenden Anbieter für medizinischen Content, dessen Marke seit Jahrzehnten für Verlässlichkeit und Qualität steht“, freuen sich die VIREED-Gründer Nick Wiese und Arne de Boer.
Dem 2017 gegründeten Startup VIREED ist es in den letzten Jahren gelungen, die VR-Technologie für verschiedene Ausbildungssituationen didaktisch so zu optimieren, dass sie sowohl gegenüber der klassischen Wissensvermittlung als auch gegenüber dem E-Learning einen Mehrwert bietet. „Indem wir unsere Kompetenzen zusammenbringen, werden Thieme und VIREED künftig gemeinsam einen wichtigen Beitrag dazu leisten, die Zukunft des Lernens in der Pflege weiterzuentwickeln und damit die Patient*innenversorgung zu verbessern“, sind sich Benjamin Hebborn und die VIREED-Gründer sicher.

Gemeinsam die Zukunft des Lernens weiterentwickeln: Michael Munz (Head of Future Learning/Thieme), Arne de Boer, Benjamin Hebborn und Nick Wiese (v.l.n.r.)
